Die Grand Prix Commission der FIM Road Racing World Championship (MotoGP) hat mehrere bevorstehende Reglementänderungen angekündigt. Besonders hervorzuheben sind das Verbot von „Startvorrichtungen“, die dazu dienen, die Haltung des Motorrads beim Start niedrig zu halten, und Änderungen des Startaufstellungsrasters.
Verbot von Startvorrichtungen und Änderungen des Startaufstellungsrasters
Die erste der angekündigten Änderungen ist das Verbot von Startvorrichtungen. Dies sind Vorrichtungen, die verwendet wurden, um die Haltung des Motorrads beim Start eines Rennens niedrig zu halten, und sie werden ab dem diesjährigen Dutch GP sofort angewendet. Obwohl sie ursprünglich als Teil umfassenderer Reglementänderungen für die nächste Saison verboten werden sollten, wurde ihre Umsetzung vorgezogen. Diese Angelegenheit, die in mehreren Grands Prix dieser Saison ein heiß diskutiertes Thema war, ist nun offiziell entschieden.
Als nächstes wurden auch Änderungen des Startaufstellungsrasters angekündigt. Diese werden ab dem Deutschland-GP angewendet und betreffen alle Klassen, nicht nur die MotoGP. Der Abstand zwischen den Fahrern wird von derzeit 3 Metern auf 4 Meter erhöht. Dies erweitert auch den Abstand zwischen jeder Reihe von 9 Metern (3x3) auf 12 Meter (3x4). Die Anzahl der Fahrer pro Reihe bleibt bei drei, aber das Ziel ist es, die Sicherheit beim Start des Rennens durch mehr Platz weiter zu verbessern.
Fahrzeuglimit pro Hersteller und Zukunftsaussichten
Darüber hinaus wurde offiziell beschlossen, dass ab der Saison 2028 die Anzahl der Fahrzeuge pro Werk im Starterfeld auf maximal sechs begrenzt wird. Das bedeutet, dass jeder Hersteller zusätzlich zu seinem eigenen Werksteam Fahrzeuge für maximal zwei weitere Teams bereitstellen kann. Diese Regelung ist jedoch davon abhängig, dass mindestens fünf Hersteller an der Meisterschaft teilnehmen. Während einige Hersteller, wie Ducati, bereits ab 2026 maximal sechs Motorräder im Starterfeld haben, wird diese Regelung ab 2028 zur offiziellen Vorschrift.
Diese Änderungen zielen darauf ab, die Fairness und Sicherheit des Wettbewerbs in der MotoGP zu verbessern, und es bleibt abzuwarten, wie sie sich auf zukünftige Rennentwicklungen auswirken werden.
Detaillierte GPC-Entscheidungen können über den untenstehenden Link bestätigt werden.
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